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Wochenbett

Produzieren alle Frauen Milch?

Die Milchproduktion ist ein natürlicher Vorgang, aber das Stillen muss man lernen und es erfordert Übung und Geduld.
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Produzieren alle Frauen Milch?

Die Milchproduktion ist ein natürlicher Vorgang, aber das Stillen muss man lernen und es erfordert Übung und Geduld.

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Viele junge Mütter stellen sich diese Frage: Können alle Brüste Milch produzieren? Die Antwort ist einfach: Ja, fast immer. Es gibt jedoch einige Dinge zu beachten, um einen guten Start ins Stillen zu haben.

 

Wie produziert der Körper Milch?

Um Milch zu produzieren, sind zwei wesentliche Faktoren erforderlich:

  1. Eine funktionsfähige Brustdrüse: Solange keine größere Operation oder Brustentfernung (z. B. nach einer Krebserkrankung) stattgefunden hat, ist die Brustdrüse bereit, Milch zu produzieren.
  2. Die richtigen Hormone: Der Körper der Mutter bereitet sich dank hormoneller Veränderungen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und der Geburt auf natürliche Weise auf das Stillen vor.

Die Milchproduktion ist also ein physiologischer Vorgang. Der Körper ist biologisch bereit, das Baby zu ernähren.

Stillen kann man lernen

Auch wenn die Milchproduktion etwas Natürliches ist, ist das Stillen kein instinktiver Vorgang. Es ist ein Lernprozess, ähnlich wie das Fahrradfahren. Zwei Arme und zwei Beine zu haben, macht Sie noch nicht zu einem Radfahrer. Genauso wenig macht das Vorhandensein von milchbildenden Brüsten Sie automatisch zu einer Mutter, die mühelos stillen kann. Man muss lernen, das Baby richtig zu positionieren, die Hungerzeichen zu erkennen und das Anlegen zu meistern. Diese Handgriffe mögen bei Müttern ganz natürlich wirken, erfordern aber in Wirklichkeit Übung und Geduld.

Die ersten Tage: sich zurechtfinden

Die ersten Schritte beim Stillen sind Teil der Zeit nach der Geburt, in der die Mutter ihren Körper und ihr Baby kennenlernt. Es ist völlig normal, sich in den ersten Tagen etwas unbeholfen oder unsicher zu fühlen; das Stillen zu lernen dauert einige Tage oder Wochen. Jede Mutter hat ihr eigenes Tempo, und es ist wichtig, nachsichtig mit sich selbst zu sein. Es ist ein neues Abenteuer für den Körper und die Empfindungen der Mutter. Diese ersten Momente sind ganz normal und gehören zum Lernprozess dazu.

Der Einfluss der Gesellschaft auf das Stillen

In unserer Gesellschaft sieht man selten, wie in der Öffentlichkeit gestillt wird. Da die Stilldauer in manchen Ländern nur kurz ist, ist es nicht üblich, eine stillende Mutter im Bus oder im Supermarkt zu sehen. Und wenn es doch einmal vorkommt, verstecken sich die Mütter meist aus Angst vor Bemerkungen. Daher haben junge Eltern nur wenige Vorbilder oder Beispiele, an denen sie sich orientieren können. Zögern Sie also nicht, mit anderen Eltern zu sprechen, die gestillt haben, oder eine medizinische Fachkraft zu konsultieren, um mehr Selbstvertrauen zu gewinnen.

„Stillen ist ganz natürlich, das klappt schon von selbst.“

Vielleicht haben Sie diesen Satz schon einmal gehört. Er suggeriert, dass alles instinktiv abläuft, und untergräbt das Selbstvertrauen der Eltern. Denken Sie daran: Stillen kann man lernen. Es ist ganz normal, dass man ein paar Tage braucht, um sich zurechtzufinden und einen Stillrhythmus zu finden, der funktioniert.

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