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Entlastungsweinen: Wie Sie Ihr Baby unterstützen können

Der Artikel erklärt, warum Babys ab der dritten Lebenswoche häufig am Abend vermehrt weinen – das sogenannte Entlastungs- oder „Abendweinen“. Er beschreibt, wie unterschiedlich stark dieses Weinen ausfallen kann, wie Eltern ihr Baby in dieser Phase bestmöglich begleiten können und wann es wichtig ist, ärztlichen Rat einzuholen.
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Entlastungsweinen: Wie Sie Ihr Baby unterstützen können

Der Artikel erklärt, warum Babys ab der dritten Lebenswoche häufig am Abend vermehrt weinen – das sogenannte Entlastungs- oder „Abendweinen“. Er beschreibt, wie unterschiedlich stark dieses Weinen ausfallen kann, wie Eltern ihr Baby in dieser Phase bestmöglich begleiten können und wann es wichtig ist, ärztlichen Rat einzuholen.

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Das Thema Babyweinen ist sehr umfangreich und wirft bei Eltern häufig viele Fragen auf. In den ersten drei Lebenswochen weint ein Baby, wenn ihm kalt ist, wenn es sich unwohl fühlt oder wenn etwas nicht stimmt. Über den Tag verteilt weint es jedoch in der Regel relativ wenig.

Ab der dritten Woche: Der Beginn des Entlastungsweinens

Ab etwa der dritten Lebenswoche beginnt sich etwas zu verändern. Das Baby wird wacher, und es tritt das sogenannte abendländliche Unruhen auf – auch bekannt als Säuglingskoliken, unerklärliches Neugeborenenweinen oder Entlastungsweinen.
Diese Art des Weinens tritt am Tagesende auf, selbst wenn der Tag ruhig verlaufen ist, und kann für Eltern verwirrend sein.

Entlastungsweinen ist von Baby zu Baby verschieden

Das Entlastungsweinen fällt bei jedem Baby unterschiedlich aus:

  • Manche Babys weinen nur fünfzehn Minuten, was relativ leicht zu bewältigen ist;
  • andere weinen jeden Abend zwei bis drei Stunden lang, was für Eltern sehr anstrengend werden kann.

Entlastungsweinen annehmen: die erste Reaktion

Es ist wichtig, das Weinen Ihres Babys anzunehmen. Die erste Reaktion sollte sein, die Brust anzubieten. Viele Babys verbringen dann den ganzen Abend mit Stillen, was ihnen hilft, ihre Gefühle zu regulieren und dieses Entlastungsweinen zu beruhigen.

Wenn die Brust nicht ausreicht: weitere beruhigende Methoden

Wenn die Brust nicht genügt, können andere beruhigende Methoden dem Baby während des Entlastungsweinens helfen:

  • Tragen im Tragetuch oder in der Trage,
  • sanftes Wiegen,
  • die Nutzung eines Geburts- oder Gymnastikballs,
  • oder jede andere beruhigende Berührung oder Bewegung.

Das Ziel ist nicht, das Weinen um jeden Preis zu stoppen, sondern dem Baby dabei zu helfen, diesen Moment des Ausdrucks zu durchlaufen – ein natürlicher Teil seiner Entwicklung.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: übermäßiges oder ungewöhnliches Weinen

Einige Babys weinen deutlich mehr als der Durchschnitt, manchmal auch schon früh am Tag oder über lange Zeiträume hinweg. Wenn das Weinen sehr intensiv, häufig oder ungewöhnlich ist, sollte unbedingt ein Kinderarzt konsultiert werden, um mögliche Ursachen auszuschließen (Allergie, medizinische Erkrankung, Reflux usw.).
In solchen Fällen kann dann eine passende Behandlung in Betracht gezogen werden.

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